Kloster Maria Engelport
Ein Kloster im stillen Flaumbachtal – seit über 800 Jahren, heute bewohnt von den Anbetungsschwestern des Königlichen Herzens Jesu.
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Im landschaftlich reizvollen Flaumbachtal, einige Kilometer von den Ortskernen Treis und Karden entfernt, aber noch auf dem Gebiet der Ortsgemeinde, liegt das Kloster Maria Engelport. Ritter Emelrikus von Monreal-Eltz gründete es um 1220; die ersten Zisterzienserinnen aus Kumbd kehrten allerdings bald wieder zurück. Erst 1260 ließ Edelherr Philipp von Wildenburg den Bau instand setzen – er und seine Frau Irmgard von Braunshorn gelten als die eigentlichen Gründer. 1272 traten die Schwestern dem Prämonstratenser-Orden bei.
Der Dreißigjährige Krieg zerstörte das Kloster; 1661 wurde es wieder aufgebaut. 1794 flohen die Nonnen vor den französischen Revolutionstruppen, das Kloster verfiel zur Ruine. 1903 erwarben die Hünfelder Oblaten das Gelände und errichteten einen Neubau. Seit 2014 leben hier die Anbetungsschwestern des Königlichen Herzens Jesu, die sich der eucharistischen Anbetung und dem Gebet für Priester widmen. Das Kloster betreibt ein Gästehaus, empfängt Pilger zu Exerzitien und Einkehrtagen, feiert täglich die heilige Messe und führt einen kleinen Klosterladen.